Wer seine Immobilie nicht nur für private Wohnzwecke, sondern auch zur Vermietung oder zum Arbeiten nutzt, kann kräftig Steuern sparen. Zu diesem Zweck sollten Bauherren und Käufer schon frühzeitig die Weichen richtig stellen.

Die Immobilienpreise schnellen in die Höhe. Gerade für stadtnahe Lagen müssen Immobilienkäufer immer tiefer in die Tasche greifen. Wer die ausschöpft, kann die Kostenbelastung deutlich reduzieren. Attraktive Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen gemischt genutzte Immobilien. Denn: Durch geschickte Zuordnung der Finanzierungskosten lassen sich die Kreditzinsen womöglich in voller Höhe von der Steuer absetzen. Die laufende Rechtsprechung hat das Modell wiederholt bestätigt. Letztlich sind bei vielen Immobilienvorhaben gemischte Nutzungen denkbar, ohne dass die Privatsphäre leiden muss. Dieses Modell kommt gleichermaßen für Vermietungszwecke wie auch für die eigene unternehmerische Tätigkeit in Betracht. Viele Bauherren und Käufer sollten deshalb das Suchprofil für ihre Wunschimmobilie überdenken. Möglicherweise können sie statt des klassischen Eigenheims ein Objekt mit Einliegerwohnung oder ein Wohn- und Geschäftshaus in Erwägung ziehen. So lassen sich attraktive Steuervorteile nutzen, die die ‚Gesamtkosten drücken und den finanziellen Spielraum erweitern. Sowohl Bauherren von Neubauten als auch Käufer von Bestandsimmobilien können profitieren.